Besonderheiten im marTONstudio

Das marTONstudio ist ein Tonstudio wie fast jedes andere. Im Folgenden will ich nun auf das fast eingehen, weil eben das den Unterschied macht:

Die Studiogäste

Ich habe ganz verschiedene Gäste im Tonstudio. Es kommen Menschen, die gerne singen und Ihre Lieblingslieder einsingen. Dazu kann ich meistens die Musik als Karaoketitel besorgen und dann kümmern wir uns gemeinsam um eine perfekte Stimme. Es gibt auch Gäste, die ihre Lieblingslieder selbst auf Gitarre oder Klavier begleiten.

Butter bei de Fische

Auch viele Kinder, die eine Geschenk-CD mit Weihnachtsliedern oder anderen Titeln eingesungen haben, sind oft zu Gast. Ich habe Bands aufgenommen und mit meinem Label marTONia auch ihre Cds produziert. Die ersten Hörbücher habe ich aufgenommen und produziert - weitere werden folgen.

Der Aufnahmeraum

Das Wohnzimmer

Der Aufnahmeraum im marTONstudio ist wie ein Wohnzimmer. Das gilt für die Größe des Raumes, für das Tageslicht und für das zu-Hause-Gefühl, das ein Musiker dort bekommen kann. Akustisch ist der Raum natürlich trocken und mit entsprechend guten Messergebnissen als Aufnahmeraum gut geeignet.

Der Regieraum

Der Regieraum ist natürlich direkt neben dem Aufnahmeraum , eine über 2 m² große Scheibe trennt die Räume und 2-3 Leute können dort mit drin sitzen und das Geschehen beobachten und manchmal auch kommentieren….

Der Regieraum

Graben

Der große Graben

Wahrscheinlich weltweit einmalig ist ein Stehgraben im Regieraum. Ich habe gedacht, wenn man den ganzen Tag sitzen muss, will man ja auch mal aufstehen, aber dann ist der Arbeitsplatz des Tonmeisters zu tief. Also hab ich einen Graben gebuddelt und stehe bei der Arbeit, kann mich bei Bedarf hinsetzen oder sonstwie lümmeln…

Meine Softskills

Mit unerschöpflichen Geduldsproben läßt sich mit mir bestmöglichste Ergebnisse bei den Aufnahmen erzielen, mit dem alle zufrieden sind. Ich bin übrigens nicht allzu schnell zufrieden. Ich bin selbst Musiker und konnte jahrzehntelang Erfahrungen in Orchestern und Bands sammeln. Die erforderliche Technik durfte ich im Laufe meines Werdeganges erlernen. Es gibt einige sich titulierende Tontechniker, aber die musikalische Erfahrung ist mit nichts zu ersetzen. Ich setze meine Studiotechnik optimiert ein und habe so einen gewaltigen Vorsprung vor unmusikalischen Technikexperten, die ich leider zu oft schon gesehen habe...

Geduld

Die Instrumente

Die Instrumente

Im Aufnahmeraum stehen

2 gute digitale Roland-Instrumente,

ein Epiano Roland FP4 und

die Edrum Roland TD9 KX.

Natürlich lassen sich alle Instrumente nacheinander aufnehmen, - das dauert aber länger und die Band muss sich gar nicht unbedingt treffen. Allerdings ist es  wichtig, das Bands möglichst gemeinsam einspielen und aufnehmen.

Ich sehe den Vorteil im gemeinsamen Musizieren als Schlüssel für den Erfolg und das kann im marTONstudio perfektioniert werden. Klar werden dann einzelne Instrumente nochmal extra aufgenommen oder ausgebessert. Dieser Unterschied ist hörbar, die Band hat eine gute Erfahrung mehr und ist für ihre Konzerte besser vorbereitet.

Das unsichtbare Mischpult

Wer bei mir ein Riesenmischpult sucht, muss schon in den Computer sehen. Ich arbeite mit der jeweils neuesten Version von Cubase. Darin ist das Mischpult enthalten und bediene so mit einem Controller besser und schneller.

Mischpult

Digitale Datenbearbeitung

Weiterbearbeitung der Aufnahmen

Der große Vorteil digitaler Aufnahmetechnik ist natürlich die Möglichkeit, alle aufgenommenen Daten wieder hervorzuholen und nochmal neu mit den Mixereinstellungen bearbeiten zu können, zu ändern oder etwas hinzu zu fügen.

Erwartungen eines Tonmeisters

Als Tonmeister habe ich an meine Studiogäste folgende Erwartungen:

Natürlich solltet Ihr die Titel, die Ihr einspielen oder einsingen wollt, sehr gut kennen und können. Trotzdem solltet Ihr aber auch bereit sein, mal was anderes auszuprobieren. Viele Songs entwickeln sich im Studio.

Man bekommt neue Ideen und das kann durchaus dann auch noch optimierter werden…

Übrigens, meine Kompetenzen könnt Ihr gerne hier nachlesen....

Martin Korpowski