Meine erste Hörbuchproduktion 11 - Business ohne Grenzen – Fremdwörteraussprache

Meine erste Hörbuchproduktion 11 - Business ohne Grenzen – Fremdwörteraussprache

 

Es gibt noch einen wichtigen Punkt, den ich beim gleich beim Umschreiben erledigt habe. Wenn ich im Text Fremdwörter oder Eigennamen gefunden habe, wo ich mir nicht sicher war, wie diese ausgesprochen werden, dann habe ich sie im Text markiert und mit der entsprechenden Seitenzahl in eine extra Liste gespeichert.

 

Stellt Euch vor, in so einem Buch wird der Heimatort des Autors oder der Name seiner Frau bzw seiner Kinder mehrmals erwähnt und es wird immer falsch gesprochen – das ist oberpeinlich und darf einfach nicht passieren. Zum Beispiel ist Gunnar Olsons Geburtsort Örebro, was allerding unerwarteterweise wie „Ohrebruh“ gesprochen wird.

 

Also man muss zuerst die aussprachlich unbekannten Worte im Buch heraussuchen  - das hatte ich erledigt. Diese Liste mit 150 Wörtern immerhin hab ich zum Sprecher geschickt, denn die haben ja schon einige Erfahrung. Er hat einige Worte und ihre Aussprache sicher gewusst, die wir dann aus der Liste nehmen konnten. So blieben immer noch knapp 120 Worte übrig.

 

Man kann nun damit zu einem gehen, der sich auskennt, wie ein aus Schweden stammender Mensch. Ich habe den Autor selbst gebeten, die Worte im Telefon oder so vorzulesen. Er hat die jeweilige Nummer genannt und dann das entsprechende Wort zweimal vorgelesen. Ein Name eines Polen war sehr lustig, weil dieser Zungenbrecher dem Autor nicht über die Lippen kommen wollte und er es nicht nur zweimal probierte und dann selber vor Lachen darüber nicht mehr weiterlesen konnte. Schöne Aufnahme.

 

Bei Aufnehmen selber haben wir abschnittsweise die markierten Wörter angesehen und angehört, so dass danach relativ flüssig gelesen werden konnte. Natürlich musste ich hochkonzentriert bleiben. Allein der Name der Geburtsstadt wurde zwischendurch auch mal einfach so gelesen, wie er geschrieben wird – das passiert, aber ich muss immer aufmerksam sein und sowas natürlich nicht durchgehen lassen.  

 

Freitag, 1. Dezember 2017
Martin Korpowski

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