Schnelllebigkeit und Liebe

Schnelllebigkeit: Weihnachten vorbeigehuscht

Nun sind die Weihnachtsfeiertage schon wieder vorbei. Der geschmückte Weihnachtsbaum ist sozusagen vorbeigehuscht wie auf dem Bild. Ganz schnell, zu schnell. Der Bauch ist dick, der Magen verstimmt und die Papiertonne voll. Die nervig-anstrengenden Verwandtenbesuche sind irgendwie geschafft, man hat sich so durchgehechelt durch den Besuchsmarathon. Jetzt erst mal erholen, Ruhe finden nach dem hektischen Fest des Friedens. Man könnte depressiv werden, wenn es so dargestellt wird. Vielleicht ist auch ein bisschen Wahrheit darinnen für den einen oder anderen.

Und doch ist es ein freudiges Fest, ein Fest, wo sich Familien treffen und man Zeit miteinander verbringt. Man schenkt sich Zeit, mancherlei Geschenke. Vor allem schenkt man sich gegenseitig Liebe und Achtung und Respekt. Und deshalb sollte Weihnachten nicht so schnell vorbeihuschen, daran zumindest – das wäre dringend zu raten – sei das ganze Jahr festzuhalten.

Wir feiern zu Weihnachten die Geburt des Gottessohnes, des Heilandes, der dieses Licht der Liebe wieder neu in die Welt gebracht hat. Und über dieses neue Licht und das neue Leben freue ich mich und wünsche Euch, daran festzuhalten – heute, an diesem 3. Weihnachtsfeiertag, auch am 5. und 6. und so weiter, immer weiter, jeden Tag in dem, was Ihr tut, in der Familie, auf Arbeit, überall. Make God´s Love great again!

Mittwoch, 27. Dezember 2017
Martin Korpowski

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